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Verbandsversammlung stellte am 10.1.2007 die Weichen für das Jahr 2007 - SAP-/NKF-Lösung in 14 Kommunen und mehr als 20 Betrieben erfolgreich eingeführt


Pressemitteilung über die 17. Sitzung der Zweckverbandsversammlung am 10.01.2007 in Siegburg

Unter Leitung der Bürgermeisterin der Gemeinde Alfter, Frau Dr. Bärbel Steinkemper, stellten die von den Räten und Kreistagen gewählten Vertreter aller 34 Verbandsmitglieder zusammen mit dem Verbandsvorsteher, Landrat Frithjof Kühn, Rhein-Sieg-Kreis, und seinem Vertreter, Landrat Hagen Jobi, Oberbergischer Kreis, für den Zweckverband Gemeinsame Kommunale Datenverarbeitung Rhein-Sieg / Oberberg (GKD) die Weichen für das Geschäftsjahr 2007.

Die Verbandsversammlung beschloss den Wirtschaftsplan und erörterte Grundsatzangelegenheiten des Verbandes. Sie legte damit auch den finanziellen Rahmen für die Arbeitsplanung, die Preise sowie die Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Verband fest. Neue Entwicklungen beziehen sich im Wesentlichen auf die weitere Modernisierung der Fachanwendungen durch Software vom Markt. Weitere Projekte sind der Ausbau der rechtssicheren internetfähigen Services der Kommunen für ihre Bürger und ihre Wirtschaft und der ebenfalls nunmehr auf Netzdiensten basierende sichere Datenaustausch zwischen den öffentlichen Verwaltungen. Archivierungslösungen auf dem Weg zum „papierarmen Büro“ und automatisierte Abläufe bei der Bearbeitung von Vorgängen tragen zur Beschleunigung und Kosteneinsparung in den einzelnen Verwaltungen bei.

Dem Zweckverband GKD obliegt die Aufgabe, aus verschiedenen Komponenten anwendungsreife Lösungen zusammenzusetzen, einzuführen, zu betreiben und zu betreuen. Ein Aufgabenschwerpunkt ist weiterhin die Ablösung des bisherigen kameralen Rechnungswesens durch das kaufmännische Rechnungswesen, die Doppik. Pünktlich zum 2.1.2007 konnte wiederum der Umstieg in weiteren 8 Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis und Oberbergischen Kreis mit der Software der Fa. SAP realisiert werden. Das „Neue Kommunale Finanzmanagement“ (NKF) auf SAP-Basis ist nun in 14 der 34 Kommunen eingeführt. Gleichzeitig haben auch mehr als 20 kommunale Betriebe der Kommunen und zwei Abfallwirtschaftsunternehmen in den beiden Kreisen das Rechnungswesen auf SAP umgestellt. Der Zweckverband GKD leistet hierzu als kommunaler  IT-Dienstleister sowohl die technische Umsetzung wie auch die fachliche Beratung der Anwender.

Die SAP-Einführung erfolgt auf der Grundlage einer Musterlösung, die aufgrund der praktischen Erfahrungen seit 2005 in den ersten Pilotkommunen, den Gemeinden Morsbach und Reichshof, und seit 2006 der Stadt Hückeswagen und der Gemeinde Lindlar weiter herangereift ist. Davon profitieren die Gemeinden, die als nächstes ihr Rechnungswesen umstellen. Der Gesetzgeber in Nordrhein Westfalen hat vorgegeben, dass die Umstellung von der Kameralistik auf NKF bis 2009 abgeschlossen werden muss. Wesentliche Bestandteile dieser Lösung sind neben der Buchhaltung und der Veranlagung der kommunalen Abgaben die erstmalige Erfassung, Bewertung und Abschreibung des Anlagevermögens, die Bilanz, die Aufstellungen von produktorientierten Haushalten und das Berichtswesen für Rat und Verwaltung. Die Aufstellung der Haushalte bereitet den SAP-Anwendern inzwischen keine Probleme mehr.
Bei der Einführung des alternativen Softwareproduktes newsystem®kommunal der Fa. Infoma in 11 Städten und Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis übernimmt die GKD derzeit nur Teilaufgaben. 3 Kommunen haben die Software inzwischen eingeführt bzw. befinden sich im Einführungsprozess, insbesondere was die Aufstellung der NKF-Haushalte angeht.
Der Zweckverband GKD überprüft derzeit seine strategische und operative Ausrichtung. Dazu wurde ein Auftrag an ein Beratungsunternehmen erteilt, das im Rahmen eines Unternehmensaudits die Kosten- und Leistungsstrukturen überprüft und aus den Erkenntnissen Maßnahmen aufzeigt, um die Zukunftsfähigkeit des kommunalen IT-Dienstleisters im Sinne der Kunden sicherzustellen.
Für den Zweckverband GKD, der selbst im Rahmen interkommunaler Zusammenarbeit für einen Bereich mit rund 900.000 Tsd. Einwohnern zuständig ist, setzt die Intensivierung der interkommunalen Zusammenarbeit über das Verbandsgebiet hinaus im „Dachverband Kommunaler IT-Dienstleister“ (KDN) fort. Davon verspricht er sich Kosteneinsparungen, weil nicht jeder IT-Dienstleister im kommunalen Bereich die gleichen Aufgaben parallel erledigen muss. Durch eine sinnvolle Arbeitsteilung und die gemeinsame Nutzung von IT-Systemen können viele Aufgaben unter Beibehaltung einer hohen Qualität kostengünstiger erledigt werden.

Alfred Meinerzhagen
Geschäftsführer

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©2007 civitec Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung . Letzte Aktualisierung: 10. Januar 2007

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